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Heim:
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Lidke - Fichtner, P. Nippert, Koenne, Busch (46. J. Nippert), Zawihowski, Wiedenbach, Längefeld, Perplies, Siegmund, Hartmann
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Gast:
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Schröder – Mämecke, Tietze, Schnabel, Kretschmer, Michaelis, Geuer (45. Ahlers), Hägemann, Drechsel (83. Traue), Stange, Engel (46. Dilling)
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Tore:
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1:0 Kretschmer 814. ET); 1:1 Hägemann (35.) ; 2:1 Wiedenbach (81.)
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Zusch:
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60
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Der Auftritt der Thalenser im Achtelfinale des Kreispokals war mehr als nur enttäuschend. Sie fanden einfach nicht ins Spiel, ließen den nötigen Biss vermissen, entwickelten im Angriff kaum Durchschlagskraft und zeigten auch im Abwehrverhalten einige Schwächen. Dies lag bestimmt nicht nur an den sommerlichen Temperaturen oder der personellen Besetzung – Enrico Kaye, René Neuendorf und Alexander Lucas fehlten verletzungsbedingt – sondern war wohl eher eine Frage der Einstellung. Heudeber war spielerisch keinesfalls stärker, so dass die Zuschauer eine Begegnung mit wenig Höhepunkten erleben mussten, in der Kampf und Krampf überwogen. In der ersten Hälfte stand der Gastgeber zumeist sehr kompakt in der Abwehr, so dass die Stahl-Elf trotz der größeren Spielanteile erst nach 25 Minuten die erste halbwegs gute Torchance besaß, als Nico Stange frei zum Schuss kam, aber in zwei Versuchen nicht erfolgreich war. Zu diesem Zeitpunkt lag Thale bereits mit 0:1 hinten. Einen weiten Freistoß von Chris Zawihowski verpasste Thales Keeper Axel Schröder bei tiefstehender Sonne und der Rettungsversuch von Michel Kretschmer landete schließlich im eigenen Tor (14.). In der 35. Minute setzte Steffen Hägemann zu einem Solo an und erzielte mit einem Flachschuss den verdienten Ausgleich. Kurz vor der Pause brachte ein toller Einsatz von Philipp Geuer seinen Mannschaftskameraden Nico Engel in eine aussichtsreiche Position, aber anstatt selbst zu vollenden, bediente er Stange, der aber bereits im Abseits stand. Nach dem Seitenwechsel – Thale nun auch noch ohne Nico Engel und Philipp Geuer weiter geschwächt - wurde Heudeber offensiver und nutzte eine von drei hochkarätigen Chancen unter kräftiger Mithilfe der Thalenser Abwehr zur 2:1-Führung. Marcel Wiedenbach gewann im Strafraum seinen Zweikampf und tunnelte Schröder aus Nahdistanz (81.). Die Bodestädter hatten dem nicht viel entgegenzusetzen. Zwei Distanzschüsse von Dennis Drilling (49.) und Marko Schnabel (61.), ein Freistoß von Hägemann (72.) sowie eine große Möglichkeit durch Stange (84.), der beim Nachsetzen unverständlich zurückgepfiffen wurde, waren in der nun ausgeglichenen Partie einfach zu wenig, um die Vorharzer noch ernsthaft zu gefährden.
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