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Im ersten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde der Landesklasse wurde die Stahl-Elf am vergangenen Freitagabend deutlich unter Wert geschlagen. Obwohl Thale nicht in Bestbesetzung antrat, war man bei schwierigen Bedingungen – der Kunstrasenplatz in Goslar lag unter einer geschlossenen Schneedecke - dem Gastgeber Glückauf Rammelsberg durchaus gleichwertig. Die Rammelsberger waren im Ausnutzen ihrer Chancen wesentlich konsequenter, profitierten dabei auch von Fehlern in der engeren Thalenser Abwehr und siegten am Ende viel zu hoch mit 4:1. Trotzdem „hat das Spiel seinen Zweck erfüllt“, war sich Trainer Andreas Lehmann sicher. „Das Resultat ist für mich zweitrangig, es ging vielmehr um das Erlangen von Spielpraxis, denn in Thale ist derzeit selbst im Training kein Spiel möglich“. Lehmann bescheinigte seinem Team „eine ordentliche Leistung, das phasenweise gut kombinierte“. Thale begann die Begegnung ohne Respekt und dominierte die Anfangsphase. Ausdruck dessen war der Führungstreffer durch einen Sonntagsschuss von Tobias Fahldieck (12.). Als der Gastgeber nach 25 Minuten durch einen Freistoß ausgleichen konnte, wurde er stärker und erzielte bis zur Pause durch einen Kopfball das 2:1 (40.). Nach dem Seitenwechsel übernahm Stahl wieder das Kommando und drängte auf den Ausgleich. Aber ein Missverständnis in der Abwehr nutzte Rammelsberg kompromisslos zum 3:1 (55.). Thale gab nicht auf, wollte unbedingt eine Resultatverbesserung und erarbeitete sich einige sehr gute Chancen. Aber Steffen Hägemann, Nico Stange und Alexander Lucas scheiterten jeweils knapp, zudem parierte Glückauf-Keeper mehrmals großartig. Kurz vor Schluss startete Rammelsberg einen Konter in die entblößte Thalenser Abwehr und erhöhte auf 4:1 (85.). „Die Mannschaft startete mit Lust und Laune und war natürlich am Ende enttäuscht, denn das Ergebnis entsprach nicht dem Spielverlauf“, fasste Mannschaftsleiter Günter Meinert die Stimmung nach der Begegnung zusammen. Thale: Köhler – Mämecke, Tietze, Lucas, Stange, Michaelis, Fahldieck, Krause, Engel, Hägemann, Kaye (eingewechselt: Kellmann, Albrecht)
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Auch im zweiten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde der Landesklasse konnte die Stahl-Elf nicht gewinnen. Sie unterlag auf dem Kunstrasenplatz von Riestedt gegen die Landesliga-Mannschaft von FSV Hettstedt mit 1:3. Trotzdem war Trainer Andreas Lehmann mit der Leistung seines Teams, in dem Nico Picek, Daniel Ahlers, Patrick Mämecke, Andy Drechsel, Mario Krause, Enrico Kaye und Michel Kretschmer nicht zum Einsatz kamen, zufrieden. „Die Einstellung hat gestimmt, wir haben gut gespielt, aber unsere Chancen nicht genutzt und sind durch unglückliche Gegentore um ein achtbares Ergebnis gebracht worden“, meinte er kurz nach der Begegnung. In der Tat war ein Klassenunterschied nicht zu erkennen. Vor der Pause dominierten beide Abwehrreihen und ließen nur wenige Chancen zu. Für erste Torgefahr sorgte der Hettstedter Marcel Gürtler, aber dessen Schuss wurde noch zur Ecke abgefälscht (10.). Später scheiterte Mike Wiele am Thalenser Keeper Axel Schröder (24.) und in der 27. Minute zielte Ronny Braune neben das Tor. Auf Thalenser Seite hatte Nico Stange Pech im Abschluss (14.), schlenzte Nico Engel den Ball neben das Gehäuse und blieb Renè Neuendorf zweiter Sieger gegen den Hettstedter Torwart Steffen Frank (31.). Nach 54 Minuten scheiterte erneut Neuendorf in ähnlicher Situation an Patrick Alfiado, bevor Hettstedt durch zwei „Schlafeinlagen“ der Thalenser Abwehr mit einem Doppelschlag in Führung gehen konnte. Beide Male war Steven Breßler erfolgreich (58., 60.). Thale ließ sich nicht entmutigen, war nun mehr am Drücker und konnte nach einem Solo von Steffen Hägemann den Anschluss herstellen (70.). Weitere gute Gelegenheiten durch Hägemann (74.) und vorher durch Neuendorf (64.) und Stange (67.) führten zu keiner Resultatverbesserung. In der Schlussminute erhöhte Gürtler aus klarer Abseitsposition auf 3:1. Thale: Schröder – Geuer, Tietze, Lucas, Stange, Neuendorf, Fahldieck, Michaelis, Engel (46. Kellmann), Hägemann, Schnabel
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