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Vorbereitung auf die Rückrunde
In dieser Woche begannen die Fußballer von Stahl Thale mit ihren Vorbereitungen auf die Rückrunde der Landesklasse 3, die bei zulässigen Platzverhältnissen am 25. Februar starten soll. Nach einer kurzen Einschätzung der Herbstserie durch Trainer Andreas Lehmann blickte er auch schon einmal voraus. „ Ich möchte die anfängliche Saisonzielstellung leicht korrigieren und mindestens Platz drei anstreben. Meine Mannschaft hat das spielerische Potential dazu, auch wenn personell keine Veränderungen zu erwarten sind. Leider muss ich in der Rückrunde auf den verletzten Dennis Drilling verzichten“. Noch einmal Abwechslung zum Trainingsalltag bringt schon morgen die Teilnahme an einem hochkarätig besetzten Hallenturnier. Der SV Lok Aschersleben, Tabellenführer der LK 3, richtet dieses Spektakel um den Pokal der Stadt Aschersleben aus, das durch die Zusage des Regionalligisten Germania Halberstadt besonders aufgewertet und auf reges Zuschauerinteresse stoßen wird. Aber auch der Magdeburger SV 90 Preußen, in der Verbandsliga punktgleich mit der Reserve des Halleschen FC an der Tabellenspitze liegend und dem gegenwärtigen Zwölften Oscherslebener SC werden auf dem Hallenparkett nicht freiwillig auf die Siegprämien verzichten. Somit gelten die Stahl-Kicker als krasser Außenseiter und werden versuchen, gemeinsam mit dem Gastgeber und dem Landesligaelften Einheit Wernigerode für so manche Überraschung zu sorgen. Das Turnier findet morgen ab 17.00 Uhr in der Ballhaus-Arena von Aschersleben statt. Zur Vorbereitung der Bodestädter auf die Rückrunde sind bisher drei Testspiele vereinbart worden. Am Freitag, 10. Februar reist Thale nach Goslar und trifft dort um 18.30 Uhr auf den Bezirksligisten Glückauf Rammelsberg. Am Samstag, 11. Februar, wegen eines Pokalspiels möglicherweise auch erst am Sonntag, empfangen die Thalenser den FC Einheit Wernigerode (14.00 Uhr) und eine Woche später spielt Thale auf dem Kunstrasenplatz von Riestedt gegen den Landesligisten FSV Hettstedt (14.00 Uhr).
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Bei der ersten Auflage des hochkarätig besetzten Hallenturnier um den Pokal der Stadt Aschersleben verbuchten die Fußballer des SV Stahl Thale einen tollen Achtungserfolg. Sie mischten im „Konzert der Großen“ kräftig mit, waren das einzige Team, das dem haushohen Favoriten Germania Halberstadt in ihrem Auftaktspiel mit dem 2:2-Unentschieden einen Punkt abtrotzen und belegten verdientermaßen den dritten Platz. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden“, resümierte Trainer Andreas Lehmann. „Sie hat von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft, nie aufgegeben und als Landesklasseteam phasenweise mit den besten Hallenfußball gezeigt. Bei etwas mehr Glück wäre sogar noch mehr möglich gewesen“. Auch der Organisationschef Siegfried Keller war sichtlich zufrieden, denn das Turnier „war sowohl sportlich als auch finanziell ein voller Erfolg. Es war Werbung für den Aschersleber Fußball und die Stadt und wird im nächsten Jahr sicher eine Fortsetzung finden“. Halberstadt hatte sein Versprechen eingehalten und war mit dem Regionalteam angereist. So sahen rund 400 Zuschauer in der Ballhaus-Arena ein Spektakel, das vor allem von der Spannung bis zum Schluss lebte. Die letzten drei Begegnungen im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ wurden praktisch zu Finalspielen und legten dann endgültig die Reihenfolge fest. Zunächst trafen die Stahl-Kicker auf den Verbandsligisten Oscherslebener SC. Der OSC war mit nur einem Sieg schon aus dem Rennen um die Podestplätze, aber die Thalenser brauchten den Erfolg. René Neuendorf schaffte frühzeitig die 1:0-Führung, Steffen Hägemann, der wohl mit den meisten Ballkontakten immer wieder das Spiel ankurbelte, verpasste wenig später das 2:0. Oschersleben schaffte durch einen verwandelten Neunmeter von Yves Reiser den Ausgleich, aber Hägemann stellte mit dem 2:1 den wichtigen Sieg sicher. In der vorletzten Partie traf Landesligist Einheit Wernigerode auf den Gastgeber Lok Aschersleben (Landesklasse). Während die Harzer den Turnierstart verschlafen hatten und sich im weiteren Verlauf immer mehr steigerten, ging Lok zum Ende hin immer mehr die Puste aus. Beide Teams konnten bei einem „Dreier“ punktemäßig zu Thale (7 Punkte) aufschließen, so dass das Torverhältnis entscheiden musste. Der 4:2-Sieg von Einheit reichte dann aber nur zu Platz vier. Im letzten Turnierspiel gab es ein echtes Finale. Der Verbandsliga-Spitzenreiter Preussen Magdeburg (8 Punkte) musste gegen Halberstadt (10 Punkte) gewinnen und hielt die Begegnung lange Zeit offen. Die Germanen wurden nach dem 2:2 gegen Thale mit den höchsten Siegen im Turnier gegen Oschersleben (5:0) und Aschersleben (7:2) auch in ihrem fünften Spiel ihrer Favoritenrolle gerecht. Preussen wehrte sich zwar kampfstark, wechselte oft den Torwart gegen einen weiteren Feldspieler, aber der VfB kontrollierte clever die Begegnung. Christian Beck schoss dann mit dem Goldenen Tor Halberstadt sicher zum Pokalsieg. Schade, dass keine Auszeichnungen zum besten Torwart bzw. Torjäger vorgenommen wurden. Nico Picek hätte beste Aussichten auf ersteren Titel gehabt. Thale: Picek (1) – Michaelis, Mämecke, Engel, Drechsel (1), Neuendorf (4), Lucas, Hägemann (2)
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Turnierstatistik: Halberstadt – Thale 2:2, - Wernigerode 2:0, - Oschersleben 5:0, - Aschersleben 7:2, - Magdeburg 1:0; Magdeburg – Aschersleben 3:3, - Thale 3:1, Wernigerode 1:1, - Oschersleben 2:1; Thale – Aschersleben 3:0, - Wernigerode 0:1, - Oschersleben 2:1; Wernigerode – Oschersleben 0:3, - Aschersleben 4:2; Aschersleben – Oschersleben 4:1.
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Endstand:1. VfB Germania Halberstadt 17:4 13 Punkte 2. Magdeburger SV 90 Preussen 9:7 8 Punkte 3. SV Stahl Thale 8:7 7 Punkte 4. FC Einheit Wernigerode 6:8 7 Punkte 5. SV Lok Aschersleben 11:18 4 Punkte 6. Oscherslebener SC 1990 6:13 3 Punkte
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